Vita

Una Gonschorr ist Sängerin, Schauspielerin, Komponistin, Autorin und Regisseurin. Seit vielen Jahren verbindet sie ihre künstlerische Arbeit mit ihrem gesellschaftlichen Engagement für schwer kranke Kinder und ihre Familien.

Nach ihrer Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz arbeitete sie zunächst als Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin für Theater, Film, Fernsehen und große Veranstaltungsproduktionen. Sie entwickelte eigene musikalische Projekte und ist bis heute auch als Moderatorin und Sprecherin tätig.

2004 gründete sie namu Art for Life Network e. V. Seit 2005 bringt sie mit ihrem Verein Musik, Theater und kreative Projekte insbesondere zu Kindern in Krankenhäusern und Hospizen. Mehr als 500 Aufführungen sind dabei entstanden.

2006 erschuf Una Gonschorr APONI, den Schmetterling, der seither eine zentrale Figur ihrer künstlerischen Arbeit ist. Als Autorin, Komponistin, Sängerin, Schauspielerin und Regisseurin entwickelt sie Geschichten, Musicals und inklusive Projekte rund um APONI. Dabei verbindet sie Musik mit Fantasie, Tanz, Gebärdensprache und internationalen Begegnungen.

Zu ihren Arbeiten gehören unter anderem „APONIs Weltreise“, das Musical „APONIs Verwandlung“„Drachenmädchen“, der inklusive Popsong „LISTEN“ und das Musical „Robuna, der stumme Tiger“. 2025 realisierte sie gemeinsam mit dem Kinderhospiz Berliner Herz eine große inklusive Aufführung von „APONIs Verwandlung“ im Circus Busch Berolina. 2026 entstand daraus der gleichnamige Dokumentarfilm, dessen Premiere im Kino International in Berlin stattfand.

Auch im Bereich Film und Fernsehen ist Una Gonschorr weiterhin künstlerisch tätig. Für den Film „Mimi und ich“ mit Annette Frier schrieb und sang sie den Titelsong, der sowohl für die internationale als auch für die Kinofassung produziert wurde.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde Una Gonschorr 2026 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Ihr Anliegen ist es, mit Musik, Geschichten und Begegnungen Menschen zu erreichen, Mut zu machen und Lebensfreude zu schenken – auch dort, wo ein gewöhnlicher Theaterbesuch nicht möglich ist.